Sonntag, 2. Oktober 2011

bilder von schichtengrubber

zufällig hab ich die bilder von einem schichtengrubber gefunden. ob es ein mat agrisem ist, kann ich nicht sicher sagen. es ist eine gemeinschaftsmaschine, die im raum melk eingesetzt wird.



probleme mit eco-dyn

konnte kürzlich mit einem eco-dyn-nutzer länger plaudern. demnach ist das eco-dyn kaum hangtauglich. bei arbeiten in der schichtenlinie variieren die abstände zwischen den säreihen zwischen 20 und 40 cm. im hangbetrieb ist eine pneumatische sämaschine fast unerlässlich, da das saatgut in den rohren sonst nicht mehr ausreichend gefälle hat. manche böden verdichten so stark, dass das gerät kaum mehr in den boden eindringt.

betreffend bodenverdichtung wäre der einsatz eines schichtengrubbers ähnlich wie das mat agrisem zu überlegen. der mat agrisem hebt den boden nur an und läßt ihn wieder absetzen. je nach winkel wird mehr oder weniger angehoben. das gerät durchmischt fast nicht. wenn ich ein bild auftreiben kann, wird es hier veröffentlicht.

herzlich willkommen

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ich wünsche auch weiterhin informative beiträge und bedanke mich für hinweise aller art.

mfg hans kreimel
hakri@gmx.at

Dienstag, 20. September 2011

spearhead-mulcher angeboten

zwecks mulchens von getreidestroh, begrünung und maisstroh fragte ich um die preise für einen spearhead-mulcher starcut oder multicut in der größenordnung 4,5 bis 5 m an. die preise bewegen sich bei eur 22.000,- bis 25.000,-. ich gehe davon aus, dass es sich dabei um ein wirkliches profigerät handelt. in dieser größenordnung will ich jedoch alleine nicht investieren. nehme daher mit den beiden maschinenringen st. pölten und melk kontakt auf, ob interesse an einer solchen gemeinschaft besteht. andererseits ist eine kombination aus frontmulcher und bei bedarf ein seitenmulcher auf der hydraulik zu überlegen. beide geräte könnten auch als single-gerät betrieben werden.

sepp braun-vortrag

sepp braun ist ein pionier der pfluglosen bodenbearbeitung im biolandbau und häufig als referent auch in österreich unterwegs. einer seiner vorträge ist unter

http://terraperma.blogspot.com/2010/10/webfund-nahrstoffkreislaufe-und.html

herunterladbar. die datei umfasst ca. 3,5 mb.

mfg hans kreimel

Samstag, 10. September 2011

festbodenwirtschaft im obstbau

die bio-birnen-anlage mit 2,5 ha wird jetzt ebenfalls auf festbodenwirtschaft umgestellt. statt dem stockräumgerät wird nur mehr der grasaufwuchs regelmäßig gemulcht. nach baumschnittmassnahmen wird ein maishäcksler zum zerkleinern der äste eingesetzt, sonst ein fischer-mulcher mit ausschwenkbarem arm und tastersteuerung. der bearbeitungsaufwand reduziert sich um ca. 1/3 bis zur hälfte.

durch die hohe regenwurmaktivität erwarte ich, dass mehr wasser direkt im boden versickern kann, damit länger den bäumen auch in tieferen schichten zur verfügung steht. die regenwurmgänge fördern sicherlich auch das wurzelwachstum.

Sonntag, 4. September 2011

bilder und erfahrungen zur umsetzung

im folgenden ein paar bilder und erfahrungen von den ersten schritten in richtung festbodenwirtschaft.

die abgeernteten winterweizenflächen wurden nochmals mit einem maishäcksler gehäckselt. der energieaufwand ist dafür zu hoch. eine sinnvollere lösung wird gesucht. ich tendiere zu einem spearhead-mulcher mit ca. 5 m breite. der örtliche maschinenring bietet einen krone-big-m-mulcher und -mäher an. der stundensatz von ca. eur 250,- ist auch bei einer flächenleistung von 4 bis 6 ha sehr hoch. die aufbauten sind zudem nur zu bestimmten jahreszeiten verfügbar. man wird sehen, ob sich da etwas entwickelt.

nach dem häckseln wurde möglichst flach gegrubbert. die teilweise tiefen spuren vom mähdrescher relativieren das flache grubbern. der verwendete flügelschargrubber ist vorhanden und gefällt mir ganz gut. nur bei der tiefeneinstellung muss ich noch ein paar löcher bohren, das er bisher nie so flach eingesetzt wurde.


etwa die hälfte des strohs liegt noch an der oberfläche.


nach dem grubbern am 22.8. wurde mit der vorhandenen anbaukombination auf fliegl-sternwalze in frontanbau und lely-kreiselegge sowie reform-drillmaschine mit herkömmlichen schleppscharen eine grünbrachemischung aus phazelia, mungo, sonnenblume, inkarnatklee und perko eingesät. nur jede zweite schar ist geöffnet. die bodenklappe ist auf stufe 2, da sonnenblume bei feinsaateinstellung zu problemen führt. die hintere säscharreihe sät zudem etwas flacher.


der anbau erfolgte vollkommen problemlos ohne verstopfung.


schon innerhalb einer woche werden die ersten pflanzen sichtbar.


abschließend wollte ich die feldränder wegen der problemunkräuter am rand bearbeiten, bin aber mit dem ergebnis nicht zufrieden. das gerät war wenig verstopft. nur im bereich des stützrades hat es probleme gegeben. die bearbeitete breite ist mir zu groß.


im betrieb steht aus dem obstbau ein streifen-kultivator zur verfügung. damit läßt sich ca. ein halber meter neben dem traktor gut einsehbar bearbeiten. beim ersten einsatz folgen fotos.