Freitag, 13. Juli 2012
anfrage begrünungskulturen
erst kürzlich erhielt ich eine anfrage betreffend interessanter begrünungskulturen. anbei die übersicht vom feldtag in wieselburg.
Freitag, 22. Juni 2012
bericht feldtag "sätechnik und begrünungskulturen"
wie bereits angekündigt wurde am 21.6.2012 der feldtag zum thema "sätechnik und begrünungskulturen" in wieselburg durchgeführt.
der feldtag wurde von der ALW10 im rahmen des projektunterrichts organisiert und von franz handler moderiert.
das hauptreferat wurde von ehem. direktor der landtechnikschule triesdorf johann sedlmeier gehalten.
+ sedlmeier spricht zb. von nützlichen (zb. frontwalzen) und schädlichen frontgewichten (zb. betonklotz).
+ direktsaat benötigt hohe gewichte (zugfahrzeug und sägerät).
+ ziel der direktsaat ist 1. exakte tiefenablage, 2. bestmöglicher bodenkontakt, 3. org. masse bleibt möglichst vollständig an der oberfläche und 4. eine entsprechend hohe ha-leistung.
+ je länger ein bestand steht, umso wichtiger ist ein lückenloser bestand.
+ auch zwischenfrüchte benötigen eine hauptfruchtgerechte sätechnik.
+ eine reifendruckanpassung ist wünschenswert, aber nur praxistauglich, wenn sie vom fahrersitz gesteuert werden kann. andernfalls wird sie nicht lange gemacht.
+ bei unzureichendem schluss der särille kann es genau über dem saatkorn zu einem trockenriss und damit zu einem austrocknen des angekeimten korns kommen.
+ einzelgeführte schare können exakter auf eine tiefe eingestellt werden. grubber-ähnliche sägeräte sind bei unebenen böden problematisch. bes. bei feineren sämereien.
+ das legen eines düngerbandes im herbst und ein daraufsäen im frühjahr wird vorgestellt.
anschließend referierte di dr. marianne hietz über begrünungskulturen sortenrein und als mischung. ing. gerhard gebeshuber und mag. bernhard ratzinger berichten abschließend über versuche und erfahrungen im begrünungsanbau.
die erosionsgefahr ist landesweit nicht zu vernachlässigen.
die art der begrünung kann die erosion in einem gewissen umfang bremsen.
nach dem mittagessen wurde von frau dr. hietz der schaugarten mit möglichen begrünungskulturen kommentiert. zu beachten ist insbesondere, ob es sich bei dem saatgut um einen lichtkeimer handelt oder eine gewisse bodenbedeckung sinnvoll oder notwendig ist. dementsprechend ist die sätechnik zu wählen.
sandhafer ist eine relativ neue begrünungskultur und nur bei bestimmten schädlingen zur vorbeuge sinnvoll.
der parzellenplan ....
anschließend wurde ein maissaatversuch besichtigt und die bonitur der jeweiligen sämethode erörtert.
die strip-till-variante mit dem horsch-prototyp wurde allerdings erst ende mai angelegt, daher die vergleichsweise schwache entwicklung.
ein weiterer versuch befasste sich mit maiseinsaat in eine wechselwiese. während die ersten bestände gleichmäßig und voll entwickelt waren, war die direktsaat ohne bodenbearbeitung stark unterentwickelt (auch ohne flurschaden durch besucher)
bei den folgenden sä-vorführungen kommentiert johann sedlmeier die arbeitseise und die einstellung der geräte. in der nacht zuvor hat es etwa 20 mm geregnet. der boden ist unter normalen bedingungen für den anbau zu feucht.
die erste sä-methode ist eine streifenfräse-direktsämaschine-kombination.
mit einem spaten wird die ablagetiefe und der gelockerte bodenhorizont freigelegt ....
... und die bodenverdichtungen mit einer bodensonde gemessen.
das zweite gerät ist eine achtreihige direktsämaschine.
nur die schlitze der säschar und der düngerscheibe bleiben sichtbar.
weiters wurde eine düngereinbringung mit dem horsch-prototyp und anschließend das einsäen mit der dirketsänaschine versucht.
im anschluss wurden die maissägeräte und diverse direktsämaschinen und sälösungen auf einem stoppelfeld versuchsweise eingesetzt.
die bilder sind urheberrechtlich geschützt. die weitere verwendung unter angabe der quelle "http://ak-festboden.blogspot.com" oder "hans kreimel" ist möglich. eine rückmeldung ist jedoch erbeten. auch eine verlinkung ist möglich.
der feldtag wurde von der ALW10 im rahmen des projektunterrichts organisiert und von franz handler moderiert.
das hauptreferat wurde von ehem. direktor der landtechnikschule triesdorf johann sedlmeier gehalten.
+ sedlmeier spricht zb. von nützlichen (zb. frontwalzen) und schädlichen frontgewichten (zb. betonklotz).
+ direktsaat benötigt hohe gewichte (zugfahrzeug und sägerät).
+ ziel der direktsaat ist 1. exakte tiefenablage, 2. bestmöglicher bodenkontakt, 3. org. masse bleibt möglichst vollständig an der oberfläche und 4. eine entsprechend hohe ha-leistung.
+ je länger ein bestand steht, umso wichtiger ist ein lückenloser bestand.
+ auch zwischenfrüchte benötigen eine hauptfruchtgerechte sätechnik.
+ eine reifendruckanpassung ist wünschenswert, aber nur praxistauglich, wenn sie vom fahrersitz gesteuert werden kann. andernfalls wird sie nicht lange gemacht.
+ bei unzureichendem schluss der särille kann es genau über dem saatkorn zu einem trockenriss und damit zu einem austrocknen des angekeimten korns kommen.
+ einzelgeführte schare können exakter auf eine tiefe eingestellt werden. grubber-ähnliche sägeräte sind bei unebenen böden problematisch. bes. bei feineren sämereien.
+ das legen eines düngerbandes im herbst und ein daraufsäen im frühjahr wird vorgestellt.
anschließend referierte di dr. marianne hietz über begrünungskulturen sortenrein und als mischung. ing. gerhard gebeshuber und mag. bernhard ratzinger berichten abschließend über versuche und erfahrungen im begrünungsanbau.
die erosionsgefahr ist landesweit nicht zu vernachlässigen.
die art der begrünung kann die erosion in einem gewissen umfang bremsen.
nach dem mittagessen wurde von frau dr. hietz der schaugarten mit möglichen begrünungskulturen kommentiert. zu beachten ist insbesondere, ob es sich bei dem saatgut um einen lichtkeimer handelt oder eine gewisse bodenbedeckung sinnvoll oder notwendig ist. dementsprechend ist die sätechnik zu wählen.
sandhafer ist eine relativ neue begrünungskultur und nur bei bestimmten schädlingen zur vorbeuge sinnvoll.
der parzellenplan ....
anschließend wurde ein maissaatversuch besichtigt und die bonitur der jeweiligen sämethode erörtert.
die strip-till-variante mit dem horsch-prototyp wurde allerdings erst ende mai angelegt, daher die vergleichsweise schwache entwicklung.
ein weiterer versuch befasste sich mit maiseinsaat in eine wechselwiese. während die ersten bestände gleichmäßig und voll entwickelt waren, war die direktsaat ohne bodenbearbeitung stark unterentwickelt (auch ohne flurschaden durch besucher)
bei den folgenden sä-vorführungen kommentiert johann sedlmeier die arbeitseise und die einstellung der geräte. in der nacht zuvor hat es etwa 20 mm geregnet. der boden ist unter normalen bedingungen für den anbau zu feucht.
die erste sä-methode ist eine streifenfräse-direktsämaschine-kombination.
mit einem spaten wird die ablagetiefe und der gelockerte bodenhorizont freigelegt ....
... und die bodenverdichtungen mit einer bodensonde gemessen.
das zweite gerät ist eine achtreihige direktsämaschine.
nur die schlitze der säschar und der düngerscheibe bleiben sichtbar.
weiters wurde eine düngereinbringung mit dem horsch-prototyp und anschließend das einsäen mit der dirketsänaschine versucht.
im anschluss wurden die maissägeräte und diverse direktsämaschinen und sälösungen auf einem stoppelfeld versuchsweise eingesetzt.
die bilder sind urheberrechtlich geschützt. die weitere verwendung unter angabe der quelle "http://ak-festboden.blogspot.com" oder "hans kreimel" ist möglich. eine rückmeldung ist jedoch erbeten. auch eine verlinkung ist möglich.
Samstag, 16. Juni 2012
feldtag - direktsaat, mulchsaat, strip-till
am 21.6.2012 findet im francisco-josephinum in weinzierl/wieselburg ein feldtag zum thema sätechnik und begrünungskulturen statt. beginn 9.00 uhr vorträge, nachmittags besichtigung des schaugartens, der maissaatversuche und maschinenvorführung.
http://schule.josephinum.at/fileadmin/data/projekt%20feldtag/Tagesablauf.pdf
http://schule.josephinum.at/fileadmin/data/projekt%20feldtag/plakat.pdf
http://schule.josephinum.at/fileadmin/data/projekt%20feldtag/Wegbeschreibung.pdf
werde so weit wie möglich von dieser veranstaltung berichten.
http://schule.josephinum.at/fileadmin/data/projekt%20feldtag/Tagesablauf.pdf
http://schule.josephinum.at/fileadmin/data/projekt%20feldtag/plakat.pdf
http://schule.josephinum.at/fileadmin/data/projekt%20feldtag/Wegbeschreibung.pdf
werde so weit wie möglich von dieser veranstaltung berichten.
Montag, 23. April 2012
durchwachsende winterbegrünung
die im frühjahr anwachsende winterbegrünung wurde gekreiselt. das bild schaute anfangs ganz gut aus.
eine woche später war wieder ein teil angewachsen. ohne durchschneiden funktioniert das nicht wirklich.
zur abhilfe wurde ein 3-m-kultivator (leichtgrubber) beschafft und die meißel gegen gänsefuss-schare getauscht. strichabstand 10 cm, gänsefüsse 15 cm. das bild der bearbeiteten fläche ist ausgezeichnet, die flächenleistung erheblich höher als mit der kreiselegge. nur im seitenhang kann es passieren, dass ein paar pflanzen durchflutschen. die werden dann mit der unkrautbekämpfung behandelt. bei biobetrieben wär das vermutlich zu heikel.
sobald die bilder verfügbar sind, stell ich sie hier rein.
eine woche später war wieder ein teil angewachsen. ohne durchschneiden funktioniert das nicht wirklich.
zur abhilfe wurde ein 3-m-kultivator (leichtgrubber) beschafft und die meißel gegen gänsefuss-schare getauscht. strichabstand 10 cm, gänsefüsse 15 cm. das bild der bearbeiteten fläche ist ausgezeichnet, die flächenleistung erheblich höher als mit der kreiselegge. nur im seitenhang kann es passieren, dass ein paar pflanzen durchflutschen. die werden dann mit der unkrautbekämpfung behandelt. bei biobetrieben wär das vermutlich zu heikel.
sobald die bilder verfügbar sind, stell ich sie hier rein.
stickstoffsammelnde bakterien im getreide
im zuge einer feldbegehung im raum melk wurde auch ein weizenfeld besichtigt, das mit einem stamm stickstoffsammelnder bakterien geimpft wurde. die pflanze wurzelt stärker und hat auch dickere wurzeln.
die verwendeten bakterien befinden sich noch in der testphase. ob sie die herkömmliche n-düngung ganz ersetzen können, wird sich zeigen.
die verwendeten bakterien befinden sich noch in der testphase. ob sie die herkömmliche n-düngung ganz ersetzen können, wird sich zeigen.
erste bilder nach körnermais
ein körnermaisfeld wurde im herbst teilweise gegrubbert, teilweise liegengelassen.
die bearbeitete fläche macht einen guten eindruck. auch bei vielen niederschlägen im frühjahr kann dieses feld einigermaßen abtrocknen.
das unbearbeitete feld schaut nicht schlecht aus. zum glück war das frühjahr trocken. die fläche wurde anschließend flach gegrubbert. beide flächen wurden gekreiselt und bleiben bis zur saat ende april so liegen.
im märz ist der weizen auf dem gegrubberten körnermaisfeld noch ziemlich unscheinbar. die saatstärke wurde aus derzeitiger sicht etwas zu schwach gewählt.
die bearbeitete fläche macht einen guten eindruck. auch bei vielen niederschlägen im frühjahr kann dieses feld einigermaßen abtrocknen.
das unbearbeitete feld schaut nicht schlecht aus. zum glück war das frühjahr trocken. die fläche wurde anschließend flach gegrubbert. beide flächen wurden gekreiselt und bleiben bis zur saat ende april so liegen.
im märz ist der weizen auf dem gegrubberten körnermaisfeld noch ziemlich unscheinbar. die saatstärke wurde aus derzeitiger sicht etwas zu schwach gewählt.
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